Peugeot SA schreibt in der 1. Jahreshälfte erstmals seit vier Jahren wieder schwarze Zahlen. Laut Konzernangaben sorgten vor allem der schwache Euro und die gesunkenen Rohstoffkosten für Aufwind. So erzielte das Unternehmen in den ersten 6 Monaten einen Nettogewinn von 571 Mio. €, nachdem zuvor noch ein Minus von 114 Mio. € verbucht werden musste. Der Umsatz legte um 6,9 % auf 28,9 Mrd. € zu. Positive Auswirkung: Die Aktien stiegen zu Handelsbeginn um fast 5 %.
Allerdings werde das Geschäftsumfeld schwieriger: Während die Franzosen in Asien und Europa sowie im Nahen Osten zulegen konnten, mussten Rückgänge in Lateinamerika und Russland verzeichnet werden. Für das Gesamtjahr rechnet der Hersteller mit einem Wachstum von 6 % in Europa und von 3 % in China, während die Märkte Russland um 35 % und Latein-Amerika um 15 % schrumpfen sollen.
