Nach der Ankündigung des Car-Sharing-Anbieters Car2Go, das Geschäftsgebiet in Floridsdorf und der Donaustadt massiv zu verkleinern, regt sich nun Widerstand. Die beiden SPÖ-Bezirksvorsteher Georg Papai und Ernst Nevrivy sehen in Free-Floating-Systemen, zu denen auch Car2Go gehört, gerade in den Außenbezirken eine wichtige Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.
„Viele Floridsdorfer haben mich angesprochen, gegen die Einschränkungen des Geschäftsgebiets im Norden Wiens einzutreten“, sagt Georg Papai und ergänzt: „Für den Bezirk Floridsdorf bedeutet das neue Geschäftsgebiet eine Einschränkung der Mobilität.“
Auch in der Donaustadt sei das Auto ein unverzichtbarer Teil der Mobilität ist Nevrivy überzeugt und sieht den Wegfall eines Car-Sharing-Anbieters als Rückschritt im Mobilitätsangebot.
