„Das Internet wird den Markt noch weiter verändern, sowohl im B2B-Bereich wie auch im B2C-Bereich“, so der langjährige Michelin-Manager. 70 % der Reifenkäufer informieren sich schon heute im Internet, Tendenz stark steigend. Dennoch könnten die Reifenhändler mit ihrer Kernkompetenz, der Montage, punkten.
Eine Möglichkeit sieht Ostbomk im Reifenmanagement, wie es von Michelin bereits für Lkw-Flotten angeboten wird. Dabei organisiert Michelin die komplette Abwicklung, der Kunde bezahlt nach gefahrenen Kilometern und kann die Kosten exakt kalkulieren. Die Michelin-Partner würden dabei durch Serviceaufträge profitieren.
Nach der Vorstellung des „CrossClimate“ definiert Ostbomk das Marktpotenzial für Ganzjahresreifen in Österreich mit etwa 10 %. „1 bis 3 % nutzen schon heute einen Ganzjahresreifen, 8% fahren das ganze Jahr mit einem Satz Reifen, momentan mit dem Winterreifen.“
Generell ist Michelin noch auf der Suche nach Vertriebspartnern in Österreich. „Für die Auswahl ist eine gute Abdeckung des österreichischen Markts sowie Kontinuität entscheidend.“ Eine gute Möglichkeit sieht Ostbomk im Euromaster-Franchise.
