Meinungsverschiedenheiten unter den Gründungsmitgliedern – Bundgremium des Fahrzeughandels und Arbeitskreis der Automobilimporteure – rund um die Abwicklungsmodalitäten machten der 2013 gegründeten Initiative MFU das Leben schwer und führten zu deren Ende.
Nun startet BGO Komm.-Rat Burkard Ernst als frischgebackener Vereinsobmann einen weiteren Anlauf: Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter die Mitglieder des Bundesgremiums Komm.-Rat Willibald Keusch, Komm.-Rat Ing. Mag. Bernhard Dworak, Janina Havelka-Janotka, MBA und Dr. Alexander Biach, Direktor des Wirtschaftsbundes Wien. Auch die Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC sollen dem Vernehmen nach die neue Initiative unterstützen.
Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit soll auf die Anliegen ein Bewusstsein für die schwierige Situation vieler Autolenker in städtischen Gebieten aufmerksam gemacht und Betroffenen eine Stimme gegeben werden, um sich gegen immer neue politische Schikanen zur Wehr setzen zu können. Vor allem in Ballungszentren werde zunehmend versucht, das Privatauto aus dem Stadtbild zu verbannen.
Dass viele Betroffene dadurch vor teils unlösbare Probleme gestellt würden, finde hierbei keine Berücksichtigung. „Wir nehmen diese Bevormundung nicht länger hin. Verkehrsteilnehmer sollen selbst entscheiden dürfen, auf welches Verkehrsmittel sie zurückgreifen können und möchten“, sagt Ernst.
