Der Verband, der in Österreich 2 und mit Südtirol 3 Mitglieder hat, vereinigt sowohl Fahrzeuge im- und exportierende Großhändler wie auch an Konsumenten verkaufende Detaillisten, erklärte E.A.I.V.T.-Schatzmeister Fritz Hackl.
Das Wiener Hotel Mariott fungierte daher auch als Kontakt- und Einkaufsbörse, bei der nicht nur bestimmte Fahrzeugtypen und größere Fahrzeugkontingente, sondern auch die Themen der Homologisierung von Spezialisten wie zum Beispiel TÜV Nord oder EHS GmbH/Bremerhaven angeboten wurden.
In den Impulsreferaten standen Sicherungssysteme bei der Zusammenarbeit mit unbekannten Geschäftspartnern, das Selektive Vertriebssystem und Garantien im Mittelpunkt. Was die – nicht GVO-konformen – Behinderungen des Freien Automobilhandels betrifft, handle es sich um „Legionen von Fällen und praktisch immer um dieselben Hersteller“, so Dr. Thomas Herzig, ex-Vorsitzender des deutschen Bundesverbands BFI.
Betont wurde außerdem, dass die Hersteller zunehmend große Fahrzeugvolumen, die früher von gebundenen Händlern verkauft worden waren, heute unter Ausschaltung des Handels im Direktverkauf an Flottenkunden weitergeben.
Komm.-Rat Mag. Dr. Gustav Oberwallner beleuchtete die Zukunft des Freien Automobilhandels aus der Sicht des österreichischen Markenhändlers mit Insiderwissen um den Markt und die Vorstöße des Branchenverbands CECRA zur Wahrung der Händlerrechte. Informell ergaben sich nahezu von selbst Ansätze für die gemeinsame Lobbyingarbeit: Die will E.A.I.V.T. künftig professionalisieren und dazu einen spezialisierten Mitarbeiter, der auch in Brüssel vor Ort sein soll, aufnehmen.
Die Wortmeldungen im Detail enthält die AUTO-Information 2276, die am 26. Juni 2015 erscheinen wird!
