Diese breite Legitimation will der ÖAMTC u. a. nutzen, um angesichts des Trends zur Fahrzeugtelematik einen ausreichenden Datenschutz einzumahnen. „Wir fordern, dass jeder Fahrzeughalter die Kontrolle über die Daten haben muss, die von seinem Fahrzeug elektronisch generiert, gespeichert oder verarbeitet werden“, fasst Verbandsdirektor Oliver Schmerold eine bei der Generalversammlung verabschiedete Resolution zusammen. Nur so sei gewährleistet, dass „die Nothilfekette, wie wir sie kennen und wie sie heute funktioniert, erhalten bleibt“.

 

Bereits im Vorjahr hatte sich der ÖAMTC intensiv mit dem Thema Datenschutz beschäftigt. Insgesamt wurden 68 Stellungnahmen zu diversen Gesetzen oder Verordnungen abgebeben. Im „Kerngeschäft“ des Clubs wurden 2014 beinahe 653.000 stationäre und 652.000 mobile Pannenhilfen geleistet sowie knapp 204.000 Abschleppungen durchgeführt. Die 16 Notarzthubschrauber starteten zu rund 17.000 Einsätzen, das Trainingsangebot in den ÖATMC-Fahrtechnikzentren wurde von ungefähr 115.000 Personen in Anspruch genommen.