Im Rahmen der Studie „Unser Auto von Morgen“ wurden 1.001 Österreicher befragt: Nur 3 % lehnen alternative Antriebe ab. Unterschiedlich sind die Meinungen, was die Finanzierung – Ladesäulen für Elektroautos und Wasserstofftankstellen für Brennstoff-Fahrzeuge betrifft: 35 % finden, es sollten Steuergelder aufgewendet werden,
27 % der Befragten hingegen befürworten das Verursacherprinzip: Zahlen soll, wer sich den Neuerungen verweigert und stattdessen lieber weiterhin Super oder Diesel tankt. 18 % meinen, diejenigen sollten für die Kosten des Infrastrukturausbaus aufkommen, die neue Antriebe und Mobilitätskonzepte nutzen. Weitere 18 % sind der Auffassung, die Rechnung müssten jene Unternehmen begleichen, die entsprechende Fahrzeuge beziehungsweise die passende Energieform bereitstellen.
Wobei das wichtigste Argument für alternative Antriebe neben dem Klimaschutz die zukünftigen Mobilitätskosten sind: 88 % versprechen sich eine kostengünstigere, auch noch in 25 Jahren bezahlbare Mobilität. Im gleichen Atemzug sprach sich allerdings eine Mehrheit der Befragten auch gegen verkehrssteuernde Maßnahmen aus: 59 % lehnen eine City-Maut ab.
