Lag der Durchschnittsverlust, den die österreichischen Kfz-Einzelhändler nach Abzug ihrer Vollkosten zu verzeichnen haben, 2003 noch bei minus 0,94 %, so wurde bis 2013 eine weitere Verschlechterung auf minus 2,79 % verzeichnet. „Geht man für das Jahr 2013 von einem durchschnittlichen Netto-Verkaufspreis von 20.000 € und einer Absatzmenge von 300.000 Stück aus, so lag der Verlust für den österreichischen Fahrzeughandel bei umgerechnet 170 Mio. €“, rechnet Ernst vor.

 

Eine Entspannung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, so Ernst: Der „enorme Preisdruck“ sowie die stetig steigende Steuerbelastung würden die Automobilbetriebe noch stärker in Bedrängnis bringen. Umso wichtiger sei es, mittelfristig die Rahmenbedingungen für die Branche zu verbessern und bereits kurzfristig die geplanten Steuerverschärfungen für die Privatnutzung von Firmenfahrzeugen abzumildern.