Demnach sind sich 67 % sicher, dass das Autogeschäft heuer nicht mehr in Schwung kommen wird. Nur 11 % meinen, dass die Verkäufe noch anziehen werden, während 28 % glauben, dass das Geschäftsjahr 2015 ähnlich verlaufen wird, wie im vergangenen Jahr.
Zwar sind die Pkw-Neuzulassungen im März und April leicht angestiegen, konnten aber wegen der starken Rückgänge in den Monaten Jänner und Februar bei weitem noch nicht kompensiert werden. Letztere sind auch dafür verantwortlich, dass Österreich in puncto Neuzulassungen im 1. Trimester des Jahres 2015 mit einem NZL-Minus von 5,3 % die EU-Schlusslaterne tragen muss.
Vor dem Hintergrund einer neuen Steuererhöhung (Sachbezug) zur Refinanzierung der Steuerreform, die auch für das wichtige Flottengeschäft dramatische Folgen haben könnte, scheinen die Aussichten auf bessere Geschäfte weiter zu schwinden und dürften den Großteil unserer Leser dazu bewogen haben, das Autogeschäft im Jahr 2015 eher negativ einzuschätzen.
