Dass sich das seit rund drei Jahren gebaute Sportcoupé auch gut als Cabrio präsentieren würde, war von Anfang an klar – doch Peugeot zögerte angesichts der Wirtschaftskrise mit einem „Ja“. Dennoch entwickelten die Grazer in Zusammenarbeit mit der Magna-Tochter in Bietigheim-Bissingen (D) ein völlig neuartiges Dachsystem. Abseits von Peugeot zeigten in Genf bereits einige Hersteller Interesse.

 

Ziel war es von Anfang an, die teure Entwicklung eines Voll-Cabrios zu vermeiden: Stattdessen könne das neue System an eine bestehende Fahrzeugarchitektur angepasst werden, wie Projektingenieur Berthold Klein erzählt. Beim in Genf ausgestellten RCZ dringt das Licht durch 13 Glaselemente ins Fahrzeuginnere. Das Textilfaltschiebedach lässt sich auf Knopfdruck binnen zwölf Sekunden öffnen bzw. schließen.

 

Magna baut schon jetzt Cabrio-Dächer für Hersteller, so beispielsweise für den Fiat 500C oder den neuen Opel Cascada. Auch der in Genf gezeigte Toyota FT86 wurde in Graz entwickelt.