Lassen wir die Frage, wie viele Welt- und Europa-Premieren auf der Schau in der Westschweiz gezeigt werden, einmal beiseite – beim Zusammenzählen ergeben sich ja doch immer neue Zahlen. Viel wichtiger ist die Stimmung, die man in den ersten Stunden nach Eröffnung des Salons in den Gesprächen einfangen konnte. In Hallen übrigens, die heuer nicht ganz so gut mit Fachbesuchern und Journalisten gefüllt waren wie noch vor zwei, drei Jahren – so zumindest unser Eindruck.

 

Dominierend ist eines: Optimismus, in vielen Fällen auch Zwangsoptimismus getreu dem Motto: Irgendwann einmal muss es ja doch wieder aufwärts gehen mit den Absatzzahlen in Europa. Recht haben sie die Manager, und daher stellen sie auch heuer wieder auf dem Salon Dutzende Neuheiten auf die Stände. Getreu dem Motto: Wir haben die Autos fertig entwickelt, wir können und werden sie auch bauen – und die Kunden werden schon kommen.

 

Wollen wir an dieser Stelle Alain Favey zitieren, den Geschäftsführer der Porsche Holding in Salzburg: „Die Messe zeigt, dass in Europa große Aktivität herrscht.“ Für Österreich ist Favey heuer vorsichtig optimistisch: „Der Pkw-Absatz wird aber wohl unter dem Niveau des Vorjahres zu liegen kommen. Wie weit, das ist die Frage.“

 

Der Autosalon öffnet nach den Fachbesuchertagen am Donnerstag (7.3.) für die Öffentlichkeit. Abgerechnet wird am 17.3.: Anzunehmen, dass die Fülle an Neuheiten auch heuer wieder rund 700.000 Besucher anlocken wird.