Auf Pkw (72,8 %) entfielen rund 4,58 Mio. Stück, um 1,6 % mehr als noch zum Vorjahresstichtag. Bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen wurden 440.982 (+1,1 %), bei Lastkraftwagen der Kl. N1 (bis 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht) 346.397 Stück (+3,0 %) gemeldet.
Bei Lastkraftwagen der Kl. N2 (bis 12 t höchstzulässigem Gesamtgewicht; -2,9 %) und N3 (über 12 t höchstzulässigem Gesamtgewicht; -0,5 %) sowie bei Sattelzugfahrzeugen (-2,5 %) waren Rückgänge zu beobachten. Unter den einspurigen Fahrzeugen waren 429.384 Motorräder (Motorräder und Leichtmotorräder; +4,8 %) und 299.586 Motorfahrräder (-0,7 %) zum Verkehr zugelassen.
Die Zahl der Pkw mit Dieselantrieb nahm um 2,5 % auf 2,57 Mio. Stück zu, jene mit Benzinantrieb (inkl. Flex-Fuel) um 0,2 % auf rund 2 Mio. Stück. Alternativ betriebene Pkw (Elektro, Gas, bivalenter und kombinierter Betrieb) entwickelten sich – wenn auch noch ausgehend von einem geringen Niveau – deutlich positiv (+29,9 % auf 12.783 Stück).
Von 4,58 Mio. Pkw wurden 297.967 Stück im Jahr 2012 erstmals zugelassen, unabhängig vom Land der Erstzulassungen (in Österreich oder importiert). Mehr als ein Drittel des Pkw-Bestandes (36,6 % oder 1,68 Mio. Pkw) wurde vor 2003 zugelassen und ist somit älter als 10 Jahre. Nach Pkw-Marken lagen auf den ersten 10 Rängen VW (942.268 Stück; +2,1 %), Opel (344.505 Stück; -3,0 %), Audi (323.840 Stück; +5,2 %), Ford (275.077 Stück; +0,5 %), Mercedes (227.863 Stück; +1,0 %), Renault (225.007 Stück; -2,1 %), BMW (222.903 Stück; +4,9 %), Skoda (210.476 Stück; +5,4 %), Peugeot (204.044 Stück; +0,3 %) und Toyota (187.244 Stück; -2,2 %).
Mit 626 Pkw je 1.000 Einwohner wies das Burgenland den höchsten Motorisierungsgrad aller Bundesländer auf, gefolgt von Niederösterreich (619), Kärnten (600), Oberösterreich (599) sowie der Steiermark (575), Salzburg (534), Vorarlberg (520) und Tirol (513). Wien, zu Beginn der 1970er Jahre noch führend, lag 2012 mit 393 Pkw je 1.000 Einwohner im Bundesländer-Ranking an letzter Stelle.
