Kurzerhand hat der junge Mann lt. Polizeiangaben den 90.000-Euro-Luxuswagen in Betrieb genommen und damit die Glastür des Schauraums durchbrochen, um im Winter auf Sommerreifen mit dem Ausstellungsstück eine Spritztour zu unternehmen.
Firmenchef Markus Kaufmann kennt nun den Polizeibericht, weiß jedoch nicht, wie er den Schaden vollständig ersetzt bekommen wird. Knackpunkt mit der Versicherung ist wie so oft die Verwahrungsart der Autoschlüssel im Autohaus.
Was den Burschen zu seinem Handeln bewegt haben könnte, ist auch für den Chef unerklärlich. „Man kann in niemanden hineinschauen.“
Jedenfalls erntete der amtierende Landesgremialchef von Salzburg unfreiwillige Aufmerksamkeit. Gutgemeinte Ratschläge vieler seiner Autohaus-Kollegen bezogen sich zumindest auf einen nutzbaren Werbeeffekt.
