Vordergründig geht es um die Gründung eines Sachverständigenvereins, in dem die ihm verbliebenen Anhänger eine neue Heimat finden sollen. Und zwar außerhalb des Hauptverbandes der Gerichtssachverständigen, der in der „Fachgruppe Kfz“ 22 Fachgebiete vertritt, von der Kfz-Reparatur über die Reifentechnik bis hin zum Kfz-Handel. Mit unter diesem Dach ist auch die Unfallrekonstruktion im Straßenverkehr, eine bei Gericht viel beschäftigte Sachverständigengruppierung.
Hintergründig geht es darum, mit der angedrohten Vereinsgründung beim Hauptverband die Ausgliederung der Unfallrekonstruierer aus der Fachgruppe Kfz zu erwirken. Bei einem am 28.1. organisierten Treffen in der Fahrschule „Regenbogen“ wurde erörtert, beim Hauptverband mit einer „Petition“ eine eigene Fachgruppe Unfallrekonstruktion einzufordern, als deren Obmann dann Wielke vorgeschlagen wird.
Fahrschulchef Ing. Helmut Lindl, sowohl bei Kfz-Reparaturen als auch bei Unfallanalysen als gerichtlicher Sachverständiger tätig, reduziert seine Mitwirkung bei diesem Treffen auf die Rolle des Gastgebers. Dr. Friedrich Kamelreiter, treuer Gefolgsmann Wielkes, ist generell bei diesem Thema zu keinerlei Stellungnahme bereit.
Aktuell steht Dr. Wolfgang Pfeffer dem Hauptverband der Gerichtssachverständigen für Wien, Niederösterreich und Burgenland vor.
