Geplant sind ein „European Retail Action Plan“ sowie Anhörungen bezüglich unfairer Vertriebspraktiken. Diese hätten nämlich „schädigende Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft in der EU, da sie sich auf die Preise ebenso auswirken wie auf die Investitions- und Innovationsfähigkeit von (hauptsächlich kleinen und mittleren) Unternehmen“.

 

„Das ist ein Schritt nach vorne“, sagt dazu Bernard Lycke, Generalsekretär der europäischen Kfz-Gewerbevereinigung CECRA. Allerdings hätte man sich statt eines Anhörungsverfahrens schon jetzt rechtlich bindende Schritte gewünscht.

 

Doch immerhin: Die EU-Kommission hat erklärt, dass sie dem Autohandel aufgrund seiner massiven Beschwerden besondere Aufmerksamkeit widmen will. Lycke zeigt sich daher zuversichtlich: „Wir sind überzeugt, dass die Kommission ihr Engagement aufrecht erhält und Mitte 2013 rechtlich verbindliche Lösungen vorlegen wird.“