„Ziel ist es, die sichtbare Präsenz an unfallträchtigen Straßenabschnitten zu erhöhen, gleichzeitig sollen durch Schwerpunktkontrollen rücksichtlose und verantwortungslose Lenker aus dem Verkehr gezogen werden“, sagt Mikl-Leitner. 4,8 Mio. Geschwindigkeitsübertretungen registrierten Österreichs Polizisten im vergangenen Jahr. Von den Geschwindigkeitsübertretungen entfielen etwa 3,75 Millionen auf Radarmessungen, 782.000 Fahrzeuglenker wurden mit Lasertechnik ertappt, 275.000 von Zivilstreifen und mit Section-Control-Anlagen. Das bedeutet gegenüber 2011 einen Rückgang um 2,5 % (2011: 4,9 Mio).
Die Polizei steigerte die Zahl der Alkomat- und Alkovortests um 16 %, von 1,4 Millionen (2011) auf 1,6 Millionen (2012). Die Zahl der Anzeigen wegen Alkohol am Steuer sank von 40.234 im Jahr 2011 auf 38.622 im Jahr 2012 (- 4 %). 143.613 Übertretungen der Gurtpflicht wurden 2012 in Österreich registriert. 148.594 Lenker wurden wegen Telefonierens am Steuer ohne Freisprecheinrichtung angezeigt oder mit Organstrafverfügung bestraft.
Bei Kontrollen von Lkws und Bussen wurden 150.907 Anzeigen und Organmandate nach dem Kraftfahrgesetz erstattet (2011: 159.095), ein Rückgang von 5 %. Gründe waren meist technische Mängel an Karosserie, Bremsen und Reifen sowie Überladung und mangelnde Ladungssicherung. Insgesamt 19.468 Führerscheine und Mopedausweise wurden abgenommen, 24.351 Kennzeichen von Kraftfahrzeugen wegen gravierender Mängel eingezogen.
