Mit Ausnahme der abwesenden Marken Peugeot, Citroën und Chevrolet konnten die Aussteller am Ende ihrer viertägigen Autoschau in Kombination mit der Ferienmesse exakt 147.7590 Besucher verbuchen. Dazu kamen laut Veranstalter 5.892 Besucher beim „Pre-Opening“ am Mittwoch.
Nun gilt es das Interesse der Messebesucher in Autoverkäufe umzuwandeln und da herrscht im Autohandel zunächst Optimismus. Es sei noch jedes Jahr die Sollzahl erreicht worden, lauten viele Äußerungen dazu: Dieses Jahr lauten die meisten Schätzungen auf rund 320.000 Pkw-Neuzulassungen. Über die Ertragsnotwendigkeit der Händler wurde dagegen auf der Messe offiziell nicht gesprochen.
Bei der 7. Ausgabe der Vienna Autoshow gab es für die Besucher rund 400 Neuwagen von 40 Marken zu bestaunen – darunter, wie Messeleiter Ing. Andreas Wetzer hervorhebt, „zahlreiche Europa- und Österreichpremieren und sogar eine Weltpremiere“. Stark frequentiert war auch die von ÖAMTC Fahrtechnik und Auto Bild mit 9 Automarken initiierte Testfahrer-Aktion.
Kritik mancher Messebesucher äußert sich allenfalls in der Preisauszeichnung der ausgestellten Fahrzeuge. Sogenannte Ab-Preise auf den Exponaten suggerieren dem Interessenten Wertvorteile. Im Kleingedruckten steht dann der wahre Listenpreis vermerkt – durch höhere Mehrausstattung deutlich höher als jeder Basispreis.
Jedenfalls ist der Anfang gemacht und das nach wie vor große Interesse am Automobil macht Hoffnung auf ein gutes Stückzahljahr. Die nächste Vienna Auto Show ist für 16. bis 19. Jänner 2014 anberaumt.
