Bei der „Global Automotive Executive Survey“ gaben 29 % der 200 befragten Führungskräfte an, dass ihre Unternehmen in kleinere Fahrzeuge und optimierte Verbrennungsmotoren investieren werden, da diese Ansätze im nächsten Jahrzehnt das größte Effizienz- und Umweltpotenzial bieten würden. Plug-In-Hybride sind dagegen bei nur 24 %, reine Batteriefahrzeuge überhaupt nur bei 8 % der Firmen ein Investitionsschwerpunkt.
„Es wächst die Erkenntnis, dass bei den Verbrennungsmotoren noch Spielräume für Optimierung bestehen", sagt KPMG-Partner Klaus Mittermair: „Dies ist ein deutlicher Richtungswechsel und ein Zeichen dafür, dass die Entwicklung bei einigen der neueren Technologien länger als erwartet dauert."
Generell konstatiert die Studie weit reichende Veränderungen in der Branche, getrieben auch durch eine Markanteilsverschiebung in die BRIC-Staaten sowie Überkapazitäten in Westeuropa. Hinzu kommen Phänomene wie Carsharing und Internet-Integration: „Alle diese Faktoren zusammen erhöhen die Komplexität des Geschäftsmodells für die Automobilbranche beträchtlich", erklärt Yann-Georg Hansa, ebenfalls Partner bei KPMG.
