Die nach dem österreichischen Automobilpionier Siegfried Marcus benannte Auszeichnung wird in insgesamt 15 Kategorien verliehen. 7 Preise gehen dabei an das „beliebteste Auto“ von insgesamt 63 zur Wahl stehenden Modellen, entscheidend sind die im Internet oder per Fragebogen abgegebenen Stimmen der mehr als 1,8 Millionen Clubmitglieder. „Damit ist der ‚Marcus’ die umfangreichste Abstimmung über die Akzeptanz neuer Fahrzeugmodelle, die es in Österreich je gab", verkündet ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold.
7 weitere „Marcusse“ werden auf Basis der Wirtschaftlichkeit direkt vom Klub vergeben. „Die Experten des ÖAMTC berechnen die Betriebskosten jedes Fahrzeugs nach einem bewährten, praxisnahen Schema“, kündigt Schmerold an. Der 15. Preis wird von einer Fachjury aus den Bereichen Wissenschaft und Industrie sowie vom ÖAMTC und seinen Partnerclubs einem besonders innovativen Fahrzeugkonzept zugespreochen. „Das kann ein Auto mit einer neuen Antriebstechnologie, mit einem neuartigen Sicherheitssystem oder einer anderen technischen Innovation sein“, so Schmerold.
Zweifellos wird der ÖAMTC-Award schon alleine aufgrund der enormen Mitgliederzahl große Relevanz haben. Mit dem Linzer Autofrühling wurde zudem die traditionsreichste österreichische Autoschau für die Verleihung ausgewählt. Andererseits ist noch von der Hand zu weisen, dass unter den Auto-Auszeichnungen eine regelrechte Inflation grassiert. Welcher Konsument behält da noch den Überblick?
