Wie wir in unserer Wochenzeitung „Eurotax AUTO-Information“ berichtet haben, hatte das Unternehmen seinen Geschäftspartnern vor einigen Wochen mitgeteilt, dass es ihm nicht mehr möglich sein werde, „den rückständigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen“. Nunmehr belaufen sich die Passiva laut den diversen Kreditschutzverbänden auf rund 4,08 Millionen Euro. Den mindestens 160 Gläubigern soll ein Sanierungsplan mit der Mindestquote von 30 % angeboten werden, der Personalstand soll von 18 auf 15 Mitarbeiter reduziert werden.

 

In der Branche geht man davon aus, dass die nahe stehende Zubehörfirma Rothmund & Konhäuser eine wesentliche Rolle bei der angestrebten Sanierung spielen wird. Sowohl deren Chef Erich Brenner als auch Alexander Rothmund, Geschäftsführer von Rothmund Mibra, waren vorerst für keine Stellungnahme erreichbar.