„Im Test durchgesetzt hat sich der VW Golf mit adaptivem Xenonlicht und dynamischen Fernlichtsystemen“, so ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Der Sieger sei zwar in keiner Einzeldisziplin der Beste gewesen, allerdings habe er überall gleichmäßig gut abgeschnitten. Knapp dahinter reiht sich der 1er BMW ein. „Auch bei diesem Fahrzeug waren keine groben Schwächen erkennbar“, so Kerbl.
Mit größerem Abstand von der Spitze folgen Audi A3 und die A-Klasse von Mercedes. „Der Mercedes liefert zwar die beste Ausleuchtung und kann auch beim Kurvenlicht überzeugen, der Fernlichtassistent funktioniert jedoch nicht ganz so gut. Beim A3 ist es umgekehrt: Der Fernlichtassistent ist sehr sensibel, dafür gibt es in den anderen Bereichen etwas schwächere Ergebnisse“, sagt der Experte.
Mit Vorteilen bei Abblendlicht und adaptiver Lichtverteilung schneidet auch der Opel Astra nicht viel schlechter ab, ebenso wie der Renault Mégane, der mit einem besseren Fernlichtassistenten punkten kann. Über keine ausgefeilten Lichtprogramme verfügt der Volvo V40, „er hat aber den besten Fernlichtassistenten“, so Kerbl. Schlusslicht bei diesem Test bildet der Ford Focus: „Er ist nicht mit einem Kurvenlicht ausgestattet und sein Fernlichtassistent hat im Test teilweise falsch reagiert“, sagt Kerbl. Grundsätzlich stellen intelligente Lichtsysteme für die Experten einen Sicherheitsbonus für alle Verkehrsteilnehmer dar. Weshalb der ÖAMTC fordert, diese in alle Fahrzeuge einzubauen.
