Das oberösterreichische Unternehmen war über die TV-Bilder selbst erstaunt: Einen offiziellen Auftrag für die Batterie gab es nämlich nicht, die Techniker von ZIL hatten die Batterie offensichtlich im lokalen Zubehörhandel erworben. Immerhin entschieden sie sich für das Original – und nicht für jene haargenau gleiche Raubkopie, die Anlass für einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen Banner und einem russischen Wettbewerber war.
Die Batterie vom Typ „Running Bull AGM 592 01“ ist für die komplette Starter- und Bordnetzversorgung der Limousine verantwortlich. Das will einiges heißen, handelt es sich doch um ein gepanzertes und umfangreich elektronisch ausgestattetes Fahrzeug mit einem 400 PS starken 7,7-Liter-Benzinmotor.
Dank moderner AGM-Technologie dürfte die Batterie auch ihren Beitrag zur Treibstoffeinsparung leisten, wenngleich das die offiziellen Daten auf den ersten Blick nicht nahelegen: Laut ZIL verbraucht die Limousine nämlich 25 Liter Benzin pro 100 Kilometern. Damit ist sie deutlich durstiger als die derzeit noch als Präsidentenfahrzeug genützte S-Klasse von Mercedes-Benz. Andererseits ist der Fortschritt gegenüber dem Dienst-ZIL des früheren Sowjetchefs Leonid Breschnew gewaltig: Der brachte es dem Vernehmen nach auf einen furchterregenden Durchschnittsverbrauch von 65 Litern...
