„In unserer aktuellen Umfrage hat sich der mediale Trend interessanterweise nicht durchsetzen können“, sagt Max A. Weißensteiner, scheidender Generaldirektor des Marktbeobachtungsunternehmens. Von 500 befragten Personen können sich 55 % „gar nicht vorstellen, Carsharing zu nutzen“. Weitere 22 % sehen darin lediglich eine Ergänzung zum eigenen Auto. Ein kompletter Verzicht auf das Privatfahrzeug käme nur für knapp ein Viertel der Befragten in Frage.

 

Wenn man bedenkt, dass medial befeuerte Trends in derartigen Umfragen stets überrepräsentiert werden, ist dieser Wert auffallend gering. Der Autobranche kann die Treue zum eigenen Fahrzeug nur recht sein, der Politik sollte sie zu denken geben: Große Hoffnungen auf ein baldige Einsicht darf man sich freilich vor allem in Wien nicht machen.