Selbst Jürgen Keusch, der an der Wiener Ringstraße seinen exklusiven Ferrari-Schauraum unterhält, war überwältigt vom Publikumsinteresse am vom Ehepaar Schuster gebotenen Sportwagenevent im oberösterreichischen Zipf im Bezirk Vöcklabruck. Man zelebrierte die Offizialisierung als Ferrari- und Maserati-Servicepartner und mitten drin den F12 Berlinetta.

 

Jürgen Schuster, dessen Familie seit nahezu 35 Jahren mit dem Autohandel und -service (Mitsubishi, Hyundai, Citroën) verbunden ist, konzentriert sich nunmehr auf das Luxusautosegment und spiegelt in seinem Auftreten eine Erfolgsstory wider. Wie weit allgemeine wirtschaftliche Verwerfungen seinen wirklichen Geschäftsgang beeinflussen, war nicht Gegenstand der Feierlichkeit. Claudio Ciortino (Ferrari), Erik Ploss (Maserati) sowie Jürgen Keusch verliehen der Veranstaltung jedenfalls offizielles Antlitz.

 

Folgt man den Ausführungen der Veranstalter, dann wirkt die Landluft gut auf die betuchte Kundschaft. Man fühlt sich irgendwie unbeobachtet und wirkt so allfälligem Neid entgegen. Lag in Denzels seinerzeitiger Importeurszeit der Jahresneuwagenabsatz für Ferrari und Maserati selten über 100 Einheiten, suggerieren heutige Additionen eine signifikante Steigerung.