Bis 2020 werden die 12 weltweit wichtigsten Herstellergruppen die Zahl ihrer Plattformen von 223 im Jahr 2010 auf 154 reduzieren, so eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. „Mit mehr als 95 % der gesamten Fahrzeugproduktion über jeweils 3 Plattformen dürften die Volkswagen-Gruppe im Volumensegment und die Daimler-Gruppe im Luxussegment weltweit die höchste Plattformstandardisierung und die größte Bandbreite von Fahrzeugmodellen auf einer Plattform aufweisen“, erklärt Sarwant Singh, Partner und Practice Director von Frost & Sullivan. VW werde damit Ford, bisher Spitzenreiter bei Gleichteile- und Modulstrategien, übertreffen.
Insgesamt wird erwartet, dass sich die Fahrzeugfertigung pro Plattform bis 2020 verdreifachen wird. Im Vorjahr lag sie lt. der Studie noch bei durchschnittlich 240.000 Einheiten.



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