Seit 1975 hielt die Wiesenthal-Gruppe über die Wangenheim Holding 49,9 % an der Georg Pappas Automobil AG. Anlässlich von deren Hauptversammlung am 1. 8. wurde die Übernahme dieser Anteile durch die Pappas Holding abgesegnet. Damit kontrolliert die Familiengesellschaft wieder 100 % der operativen Tochterfirma.
Dr. Alexander Martinowsky, Vorstandsdirektor von Wiesenthal, bezeichnet die abgegebenen Anteile als „Finanzbeteiligung ohne operative Mitsprache”. Daher seien nunmehr keine operativen Änderungen zu erwarten. Ähnlich äußert man sich bei Pappas, wo man von einer „strukturellen Optimierung“ spricht. Eine Änderung der Standortpolitik, etwa eine Expansion in die bislang vom jeweils anderen Unternehmen kontrollierte Regionen, ist laut übereinstimmender Auskunft von Pappas und Wiesenthal nicht geplant.



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