Dass die Übergrenzgeschäfte früher deutlich mehr waren, bestätigten praktisch alle Aussteller; heute könne man, obwohl die Grenze am Stadtrand von Salzburg beginne, die Verkäufe nach Deutschland an einer Hand abzählen. Der unterschiedliche Steueranteil, der für den österreichischen Handel zum Teil geringere Nettopreise ergebe, ändere daran auch nichts.
96 Aussteller bedeuten 20 % Zuwachs gegenüber 2009. Auch wenn einige Marken fehlten, gab die Messe einen Überblick des Fahrzeugangebots in Salzburg.
Alle Händler bestätigten die Bedeutung der regionalen Präsentationen für die Verkäufe: Dem Handel bereits bekannte Kunden kamen, um sich über das aktuelle Angebot zu informieren. Die Aussteller bestätigten, dass die Kunden durchaus vorinformiert, interessiert und mit konkreten, kauforientierten Fragen auf die Auto Messe kamen.
Der in Salzburg heimische Marktführer versuchte, die Kunden nicht nur durch den optisch aufwendigen Auftritt bei der Ausstellung, der auch bei lokalen Messen durchgezogen wird, sondern auch durch einen VIP-Empfang im Messezentrum zu beeindrucken.
Leider kamen in einzelnen Hallen die Autos nicht so gut zur Wirkung wie in anderen. Der neutrale Beobachter fragt sich im Sinne des Erfolgs der Aussteller, ob die Aufstellung der Marken, wie sie 2010 war, „zementiert“ ist.
www.automesse-salzburg.at
