Offiziell auf sein Ausscheiden aus allen gremialen Ämtern angesprochen, erzählt der 64-jährige Kfz-Mann, sich künftig nur noch als „stv. Vizebürgermeister der Stadt Salzburg“ zu verdingen – und da speziell im Stadtteil Aigen.
Fragezeichen luden sich auf meine Denkerstirn, ob ich in den 15 Jahren seiner Kammertätigkeit nicht ein wesentliches Karrieredetail zur Person Picker vergessen haben könnte zu berichten.
Mitnichten, wie sich im Gespräch mit dem echten stv. Bürgermeister der Stadt Salzburg Harald Preuner herausgestellt hat. Seine „Amtsanmaßung“ erschöpft sich in einer politischen „Stadtteil-Obmannschaft“ für Aigen. Die Stadt-ÖVP war über Pickers Eigendarstellung wenig begeistert.
Auf nochmaligen Anruf trug Picker nichts zur Erhellung seiner wahren Parteifunktion bei. Seine Nase wurde nur noch länger.
Einmal entlarvt, ist vor Langnasen Vorsicht geboten. Überhaupt in der Politik, wo man gern lügt, um die Wahrheit zu sagen. Aber in dieser Liga gibt es für solche Plumpheit die Rote Karte!
