Im Zuge der
Diskussionen um den Mängelkatalog, der Voraussetzung für die ordnungsgemäße
Durchführung von §-57a-Kontrollen ist, wurde im vergangenen Sommer der Verzicht
auf offensive Werbemaßnahmen vereinbart. Laut BIM Komm.-Rat Friedrich Nagl
setzt sich der Österreichische Wirtschaftsverlag aber darüber hinweg: Seit
einigen Wochen werde außerordentlich aggressives, mit unbegründeten Ängsten arbeitendes
Telefonmarketing betrieben.
„Wir halten
uns an alle Vereinbarungen, der Wirtschaftsverlag hält sich an keine“, so Nagl,
der die „massive Verunsicherung der Mitgliedsbetriebe“ kritisiert. Man werde
darauf reagieren, indem man die Arbeiten am eigenen Mängelkatalog intensiviere.
Dieser soll im Sommer auf den Markt kommen.
