Seidenberger: „Vor 50 Jahren war das Steuer noch fest in männlicher Hand. Heute haben bei den 18- und 19-Jährigen 58 % der Mädchen und 69 % der Burschen einen B-Führerschein. In der Gruppe der 30- bis 50-Jährigen sind es 88 % der Frauen und 95 % bei den Männern. Lediglich in der Gruppe der über 70-jährigen Frauen sind es nur 38 %, Männer besitzen zu 90 % einen Führerschein.“
Im Mobilitätsverhalten gibt es immer noch rollenbedingte Unterschiede. Seidenberger: „Öffentliche Verkehrsmittel werden in erster Linie von Frauen benutzt. Sie gehen auch häufiger zu Fuß Eine durchschnittliche Weglänge beträgt rd. 7 km. Auch im Auto fahren sie eher kürzere Strecken und bewegen sich dabei sicher auf vertrautem Terrain. Männer verkehren in der Regel ausschließlich zwischen Arbeitsplatz und Wohnung. Somit legen sie zahlenmäßig weniger, aber dafür längere Strecken (durchschnittlich 12 km) zurück.“
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