Das von Henkel entwickelte Beschichtungssystem – ACC bedeutet Autophoretic Coating Chemicals – mit 14 Tauchvorgängen wird in Laa an der Thaya bei Westeuropas größtem Agrarkipperhersteller bei praktisch allen Stahlkomponenten angewandt. Die Investition für die neue Anlage beziffert Brantner mit rund 20 Mio. €. Die 12 Tauchbecken, die das Fahrzeugbauunternehmen – wie die 1,5 ha große Halle, in der sie nacheinander angeordnet sind – selbst gebaut hat, fassen jedes 242.000 l Flüssigkeit. Sie sind so gebaut, dass 16 m lange Teile wie z. B. ein Sattelauflieger hineinpassen. Brantner kann diese Beschichtung höchster Qualität nun auch im Lohnauftrag anbieten.

Der Versuchung, mit der Produktion in Billiglohnländer abzuwandern, haben die „begeisterten Österreicher“ Brantner trotz der Grenznähe (nur rd. 600 m) widerstanden. „Wir haben Mitarbeiter, die ein vielfältiges Programm in bester Qualität herstellen“, sagt Komm.-Rat Hans Brantner. Exportiert werden rd. drei Viertel der Produktion. „Wir müssen uns in immer entfernteren Regionen unsere Kunden suchen“, sagt Brantner, „die Landwirte werden weniger, die Kipper immer größer.“



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