Schon die alten Griechen hatten verzweifelt nach einem Vorwand gesucht, fortwährend bewusstseinserweiternden Substanzen zu frönen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. In vielen Kulturen wurden nach öffentlichen Spielen die ehrvollen Sieger den Göttern geopfert. Manchmal wurden auch alle Athleten getötet, woher der Ausspruch „Mitmachen ist wichtiger als gewinnen“ stammen dürfte.
In diesem Kontext erscheint es doch als paradox: Früher wurden also die gedopten Sportler, die ja dann siegten, geopfert. Ein durchaus wichtiger Hinweis der nicht nur dem Olympischen Komitee helfen könnte bei den Diskussionen über Dopingbekämpfung im Sport und so auch im Automobilhandel.
Stellen Sie sich vor, jedes Jahr würden dieser Idee folgend zwei Drittel aller gedopten Automanager nicht das Folgejahr überleben. Da käme glatt noch die volle Wahrheit zur tatsächlichen Wirtschaftsleistung zutage!
