Dieser tritt bei Zubehör am stärksten ein. Ist beispielsweise ein 3 Jahre alter GW noch 50 % des ursprünglichen Kaufpreises wert, bekommt man für Extras nur noch 25 bis 35 %. In Österreich ist das allerdings anders. Ernst Riedmüller, Leitung Redaktion der EurotaxGlass’s Österreich GmbH: „Im Unterschied zu Deutschland gibt es bei uns keine Richtlinie für den Wert einer Sonderausstattung im GW. In der Regel gibt es Optionen, die sich auf den Fahrzeugwert erhöhend auswirken, z. B. Klima, Leder. Aber es gibt auch Ausstattungen, welche keinem Wert mehr entsprechen können wie eine Anhängekupplung bei einem Sportwagen.
Es ist seitens des Händlers individuell die einzelne Position mit einem Wert zu hinterlegen, wobei die Grundeinstellung in den Eurotax-Produkten den %-Wert des Fahrzeuges vorschlägt. Es ist auch entscheidend, wie viel man beim Eintausch bezahlen kann, um auch beim Verkauf etwas zu erlösen.
Bei den Versicherungen gibt es eine Formel, welche einen Wert deutlich unter den Fahrzeugwerten ansetzt. Im Grunde sind diese Zusatzausstattungen immer Dinge, die der Erstbesitzer sich auswählt und dafür bereit ist, auch etwas zu bezahlen. In diesem Fall würde ich den Wert der Optionen im Erstbesitz dem %-Wert des Fahrzeuges zuordnen.“
Riedmüller gibt also eine Begründung, warum eine allgemeine grafische Übersicht in Österreich nicht möglich ist.
Eine Übersicht, welchen Stellenwert Ausstattungsextras in Deutschland haben, finden Sie in angehängter PDF-Datei.
