Das Projekt „Green Charge Flex“ ist eine modulare Plug-and-Play-Lösung: Zwölf 30-kWh-Batteriepacks, die ursprünglich in Nissan Leaf Fahrzeugen verbaut waren, bilden ein 300-kWh-Energiespeichersystem, mit dem vier Schnellladestationen im Hafen von Vigo versorgt werden. Dort können Fahrzeuge sowohl mit 22 kW und Wechselstrom als auch mit Gleichstrom und bis zu 240 kW geladen werden.
Nachhaltige Zukunft
„Gemeinsam mit Little Electric Energy verbinden wir Innovation und Kreislaufwirtschaft, um den Batterien des Nissan Leaf ein zweites Leben zu ermöglichen“, sagt Soufiane El Khomri, Energy Director in der Nissan AMIEO Region (Afrika, Naher Osten, Indien, Europa und Ozeanien). „Durch die Integration wiederverwendeter Batterien in modularen Energiespeichersystemen ermöglichen wir ultraschnelles Laden in Häfen, Industrieanlagen und anderen Standorten, an denen die Netzkapazität begrenzt ist. Dadurch entlasten wir die lokalen Netze und verlängern die Lebensdauer unserer Batterien weit über deren ersten Verwendungszweck hinaus. Auf diese Weise unterstützen wir das kontinuierliche Wachstum der Elektromobilität und schaffen gleichzeitig eine nachhaltigere, CO2-arme Zukunft.“
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Das System wird von der Europäischen Union und der spanischen Energieagentur IDAE (Institute for the Diversification and Saving of Energy) mitfinanziert. Die Ladestation unterstützt die Standards CCS-1, CCS-2 und CHAdeMO.
Als Pilotprojekt wird die Anlage mindestens ein Jahr lang in Zusammenarbeit mit den Betreibern der Ladestationen und den Hafenbehörden von Vigo betrieben.
Die Partnerschaft verdeutlicht das Engagement von Nissan, Batterien aus Elektrofahrzeugen zu recyceln, wiederzuverwenden oder sie umzufunktionieren. Das Projekt zeigt das Potenzial eines Elektrofahrzeugs über seine Lebensdauer hinaus auf.
