Sein Secubix-System ist speziell für Vespas und Motorräder konzipiert. Zwei seitlich ausgerichtete Kameras werden durch Sensoren aktiviert, sobald es zu einer Kollision kommt. Ziel ist es, das Kennzeichen des verursachenden Fahrzeuges zu erfassen und die Aufnahme in Echtzeit an eine App zu übertragen. Eine integrierte SIM-Karte sorgt für die Datenverbindung, ein GPS-Modul ergänzt den Diebstahlschutz. Einen Fall konnte Florian Gebauer so an seiner Vespa bereits aufklären - die Reparatur von 1.700 Euro zahlte die gegnerische Versicherung. Der Secubix-Einsatz legalisiert sich laut Anbieter gegenüber dem Gesetzgeber dadurch, dass nur ereignisbasierte Sequenzen im Kollisionsfall aufgezeichnet werden, also Datenschutz-konform genutzt werden.
Marktstart wird aktuell vorbereitet
Erste Praxisergebnisse ließen Maximilian Lemberger, Geschäftsführer der Rainer Kfz Handels GmbH, der neben Mazda und Toyota auch bedeutender Vespa- und Yamaha- Vermarkter ist hellhörig werden, hat er doch ständig mit durch Fahrerflucht geschädigten Zweirad-Kunden zu tun. „Für viele Stadtfahrer trifft das Secubix-Produkt einen Nerv“ und er will es seinen Kunden zum Einbau empfehlen: „Man hat eine Option mehr, nämlich im Schadenfall bei Fahrerflucht Beweise in der Hand zu haben!“ Dass Gebauers Bauteil Zukunft haben kann, attestierten ihm auch Investoren in der PULS4-Sendung „2 Minuten – 2 Millionen“. Der Marktstart wird aktuell vorbereitet. Secubix ist zudem auf der Suche nach strategischen Partnern aus Handel und Industrie, um die Skalierung und Markteinführung gemeinsam umzusetzen.
