Die Ankündigungspolitik chinesischer Hersteller begleitet uns schon seit einigen Jahren, bei manchen wurden auch wieder Rückzieher gemacht. Bei XPeng handelt sich allerdings um einen sehr ernstzunehmenden Anbieter, nicht nur technisch sondern auch hinsichtlich seiner Vertriebsaktivitäten.
Für Aufmerksamkeit hat das vergleichsweise junge Unternehmen jüngst mit einer Kooperation mit der Volkswagen-Gruppe für den chinesischen Markt gesorgt. Dort sollen schon 2026 VW-Modelle auf der XPeng-Plattform angeboten werden.
In Europa ist XPeng mittlerweile in mehreren Märkten vertreten, in Deutschland sind bislang 20 Vertragshändler (mit knapp 40 Standorten) aufgelistet. Bis 2026 sollen es 120 Standorte sein. Dabei handelt es sich bislang um einige namhafte und große Autohäuser, die teilweise aus der VW-Organisation kommen. Einer davon ist übrigen die Firma Kuhn+Witte im Raum Hamburg, deren Geschäftsführer Oliver Bohn wird am kommenden A&W-Tag am 15. Oktober unter anderem über die Zusammenarbeit mit der neuen Marke berichten.
In Deutschland setzt man auf ein Vertragshändlersystem und will gemeinsam mit den Händlern die Marke aufbauen. Derzeit sind drei XPeng-Modelle in Europa erhältlich, weitere folgen.
Wie der Vertrieb in Österreich aufgesetzt wird, wurde seitens XPeng noch nicht bekannt gegeben. Lediglich die Information, dass man plant im ersten Halbjahr des kommenden Jahres als Marke nach Österreich zu kommen. Details sollen folgen, wir bleiben dran.
