Die Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Man kommt eigentlich in keiner Lebenslage mehr daran vorbei. Ob am Smartphone, im Auto, im Internetbrowser bis hin zur Zahnbürste: KI ist das Mode-Schlagwort der vergangenen zwei Jahre. Aber wohl auch zurecht, denn mittlerweile gibt es tatsächlich einige nützliche Anwendungen, die einem den Arbeitsalltag erleichtern und vor allem zeitaufwendige Prozesse deutlich verkürzen können.
Naheliegend also, dass man sich auch als Medienverlag mit dem Thema auseinandersetzt. Meine Kollegen und ich nutzen verschiedene KI-Tools bereits seit einiger Zeit und nun ging es für uns als Redaktion darum, den richtigen Rahmen zu schaffen, damit jeder vom Know-how des anderen und damit wiederum auch von den entsprechenden Werkzeugen profitieren kann.
Ja, aber …
Die Vorgabe, die wir uns selbst gegeben haben, ist relativ eindeutig: Ja, wir sollen und können KI-Anwendungen verwenden, aber das darf nicht auf Kosten von Qualität gehen. Es wäre ein Leichtes, sich von der KI diverse Texte einfach generieren zu lassen, aber wären sie genauso gut? Vermutlich nicht. Aus diesem Grund gehen wir sehr vorsichtig, aber gezielt an die Sache ran. Der Prozess umfasst eine kleine „KI-Task-Force“, die in den vergangenen Wochen verschiedene, mehr oder weniger nützliche Anwendungen getestet hat. Im nächsten Schritt haben wir die für uns passenden Produkte definiert und nun geht es an die Umsetzung sowie die Ausweitung auf die gesamte Redaktion.
Warum ich Ihnen das alles erzähle? Sie stehen in Ihrem Betrieb vielleicht gerade vor der gleichen Herausforderung und ich empfehle Ihnen, sich etwas von unserem Prozess abzuschauen und nicht in das erste Tool zu investieren, das sie finden oder Ihnen angepriesen wird. Vor allem auch, weil gerade jetzt auch einige Marktschreier unterwegs sind, die lediglich schnellen Profit riechen.
