Mit Seat/Cupra bei den großen Marken, Mazda bei den mittelgroßen, Mitsubishi bei den kleinen und Audi bei den Premiummarken haben heuer 4 Hersteller gewonnen, die bei den Buchmachern – sofern es diese auch bei uns gäbe – durchaus im erklärten Favoritenkreis gelegen wären. Wobei, und das darf nicht vergessen werden, die Sache beim Gesamtsieger nicht ganz so klar war wie in früheren Jahren: Immerhin gibt es bei Cupra seit Jahresbeginn die Vollagentur, was zu vielen Umstellungen (und völlig anderen Finanzierungen) bei den Partnern geführt hat.
Auch dass MG heuer „Aufsteiger des Jahres“ ist, kam nicht unerwartet, haben die Händler doch mit den neuen Hybridmodellen nun ein zusätzliches As zum Geldverdienen im Ärmel (Stichwort: Ölwechsel) – und einen „Importeur zum Anfassen“, was immens wichtig ist. Das mit dem Importeur gilt (neben einigen anderen) auch für Suzuki, wo von den Partnern der Händlervertrag am höchsten gelobt wird.
Doch – wie es auch Timo Sommerauer, Chef des Gesamtsiegers Seat/Cupra, im Interview sagt: „Es ist nicht selbstverständlich, dass es immer so laufen wird, nur weil man drei- oder fünfmal gewonnen hat. Wenn man die Dinge vernachlässigen würde, könnte es schnell weit nach hinten gehen.“
Schlag nach bei Jeep, dem Gesamtsieger des Jahres 2018: Auf den obersten Rang am Treppchen folgten in den Jahren danach die Plätze 10 (2x), 9, 20 und 21. Heuer ist Jeep gar nur noch 24. (unter 25 Herstellern, wohlgemerkt).
Umgekehrt bedeutet das: Viel Platz nach oben!
Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.
