Mit einer Überraschung endete am 24. Februar die erste Generalversammlung des „VÖ2R – Verband der österreichischen Zweiradhändler“ in Linz: Denn nicht, wie zuvor bereits kommuniziert, Paul Schweighofer wurde zum Obmann gewählt, sondern Sabine Haiderer. Dass der Verband bereits 55 Mitglieder habe, nennt Haiderer „für den Beginn sehr erfreulich. Doch wir werden schauen, dass wir noch mehr werden, damit wir ein großes Sprachrohr bilden.“ Gedacht ist der VÖ2R als Pendant zur Arge 2Rad (Importeure).
Im Führungsteam vertreten sind weiters: Hans Jorda (Deus Moto/Guntramsdorf, als Obfrau-Stellvertreter), Barbara Zeitlhofer (Schumoto/Katsdorf, Kassierin); sie wird von Gerald Hütter aus Dobl unterstützt. Schriftführer ist Max Lemberger (Rainer Gruppe/Wien), sein Stellvertreter ist Christoph Hauthaler aus Salzburg. Die Öffentlichkeitsarbeit wird vom Harley--Davidson-Händler Karl Schagerl aus St. Pölten geleitet, seine Stellvertreter sind Dieter Hahn (Motec Leber & Hahn Zweiradtechnik GmbH in Villach) und Ferdinand O. Fischer (JM Fischer GmbH in Wien). Die beiden Letzteren sind auch jene beiden Männer, die die Gründung des VÖ2R in den ver-gangenen Monaten vorangetrieben haben.
Welche Potenziale gibt es durch KI?
Im Rahmen der Tagung referierten Fischer, der Vorsitzende des Fachausschusses Zweiradhandel, und Bianca Dvorak, die Geschäftsführerin des Bundesgremiums in der Wirtschaftskammer, über einen Erfolg punkto „automationsunterstützter Zufahrtskontrolle“. Gemeinsam mit der Arge 2Rad sei erreicht worden, dass einspurige Kraftfahrzeuge doch nicht von geplanten Einfahrtskontrollen in 70 Städten betroffen sein werden. Damit bleibe die Mobilität für Zweiradfahrer in Innenstädten erhalten. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein interaktiver Workshop, bei dem Potenziale der KI aufgezeigt wurden. Der Themenbogen spannte sich von der Terminvereinbarung über Werkstatttermine bis hin zu Marketingaktivitäten und Standardkorrespondenzen.
