Konkret wurden die Möglichkeiten der automatisierten digitalen Achsvermessung in Kombination mit einem Scan der Fahrzeug-Außenhaut zum „Aufspüren“ möglicher Dellen aufgezeigt. Fastlign Plus von BL Innovare ist ein System zur digitalen, automatisierten und berührungslosen Achserkennung. Dem interessierten Publikum aus der Kfz-Branche wurde die technische Funktionsweise des Systems, die Möglichkeiten der digitalen Dokumentation des Fahrzeugzustands und der konkrete Einsatz im Annahmeprozess präsentiert. Alexander Colbin, Experte von BL Innovare, erklärte darüber hinaus, wie die Ergebnisse transparent dargestellt und dokumentiert werden können.
Scan dauert 3 Sekunden
Vor Ort wurde das System natürlich auch im Einsatz gezeigt. Dabei wird das Fahrzeug mit maximal 7 km/h durch die beiden Balken bewegt, der komplette Scan dauert gerade einmal 3 Sekunden. Das System speichert die weiterer Folge Fotos und Videos, die mit den 10 verbauten Kameras erstellt werden, und legt die Daten in der Cloud ab, wo sie für 7 Tage abrufbar sind. Der gesamte Prozess dauert rund 2 bis 3 Minuten: Dann sind die Daten mittels KI-Unterstützung verarbeitet und ein umfangreicher Report steht zur Verfügung, der über den Zustand der Spur und der Außenhaut Aufschluss gibt.
Wichtige Zusatzerträge
Die Systeme Fastlign Evo (Einstiegsmodell) und Fastlign Plus sowie Bodyguard Plus für die automatische Erkennung von Karosserie- und Radschäden werden von Kastner seit Sommer 2025 angeboten. Erste Betriebe haben das System bereits getestet, nun gilt es die Möglichkeiten, die automatisierte Prozesse im Werkstattumfeld bringen können, den Kfz-Betrieben noch stärker vor Augen zu führen. „Bis zu 45 Prozent der Fahrzeuge, die auf den Straßen unterwegs sind, haben eine verstellte Spur“, verwies Colbin auf aktuelle Analysen. Für Werkstätten tut sich somit ein großes Potenzial für Zusatzgeschäfte und somit -erträge auf.
