Und so überrascht auch die Bilanz für 2025 nicht. Das Kfz-Finanzierungsvolumen der Bank stieg im Vorjahr um 19 Prozent auf 2,521 Milliarden (2024: 2,123 Milliarden) Euro. Zum Vergleich: Der heimische Markt ist 2025 um 12 Prozent gewachsen. Erstmals, und darauf sind die Verantwortlichen besonders stolz, konnten über 100.000, konkret 107.000 (2024: 89.000) Fahrzeuge finanziert werden. Der durchschnittliche Finanzierungsbeitrag blieb im Jahresvergleich konstant bei 23.500 Euro. „Im gesamten Consumer-Bereich haben wir erstmals die 3-Milliarden-Euro-Marke geknackt. Das macht mich sehr stolz“, betonte Chief Commercial Officer Michael Schwaiger bei der Bilanz-Präsentation. Im Vorjahr wurde auch das Captive-Netzwerk, also jene Partner, bei denen die Santander als Bank der Fahrzeughersteller bzw. -importeure agiert, einmal mehr größer. Im Auto-Segment kamen Nio und Farizon hinzu, im Zweirad-Segment Bombardier und im Bereich -Leisure die Erwin Hymer Group.
Über 1.900 Kfz-Händlerpartner
Der Erfolg der Santander im Kfz-Bereich liegt auch in einem breiten Netzwerk mit über 1.900 Händlerpartnern begründet. Dank flächendeckender Marktpräsenz und starker Verankerung im Handel sieht sich die Bank „als größter Whitelabel-Partner in Österreich“. Das Geschäft hat sich laut Schwaiger im Vorjahr zu 70 Prozent auf Kredite und zu 30 Prozent auf Leasing verteilt, der Anteil des Gebrauchtwagen Volumens lag bei 60 Prozent, jenes von Neuwagen bei 40 Prozent. Die Stärke des Marktauftritts zeigt sich nicht nur bei den Händlerpartnern: Das Finanzinstitut unterhält 16 Kooperationen im Kfz-Segment, 13 Gebietsleiter halten engen Kontakt zum Handel. „Wir haben ein tolles Team und schaffen es Jahr für Jahr, die Spannung hochzuhalten“, so Schwaiger.
Sehr gut entwickelten sich einmal mehr die Kooperationen im Auto-Segment mit den bewährten Marken Ford, Kia und Volvo. Laut Andreas Handl, Leiter Kooperationen, sind weitere Partner in der Pipeline, spruchreif ist derzeit aber noch nichts.
