Zum offiziellen Marktstart des Nissan Micra in Österreich gab Michael Kujus, Geschäftsführer des Nissan-Importeurs Astara Mobility Austria, das Ziel aus, im laufenden Jahr noch 750 Stück des rein batterieelektrischen Micra zu verkaufen. Der Subkompakte sei nunmehr bei allen Händlern verfügbar, nachdem er schon bei den diversen Bundesländermessen – beginnend mit der Vienna Drive im Jänner – den Kunden gezeigt wurde. 

Wachsen mit E-Autos

Nach dem Micra bringt der Importeur heuer noch „zwei bis drei“ weitere E-Pkws. „Noch vor den Sommerferien“ soll laut Kujus der neue Leaf in den Verkauf gehen und dann ebenfalls noch für 750 Neuzulassungen gut sein, so der Plan. Gegen Ende des Jahres wird Nissan den vollelektrischen Juke auf den Markt bringen. „Dieser wird parallel zum Verbrenner-Juke laufen“, so Kujus. Und dann soll auch noch der „Wave“ kommen – ein A-Segmen-BEV, wie der Micra ein Allianzprodukt mit Renault.

Bei diesen Fahrzeugen achte man – wie der Micra ohne Zweifel zeigt – besonders auf eigenständige Designelemente. Daneben hebt den Micra beispielsweise die Funktion des „e-pedal“ (für one-pedal-driving) oder die teils bessere Ausstattung von den Konzernbrüdern ab. Den Elektro-Anteil will man so von 10 Prozent im vergangenen Jahr in Richtung 30 Prozent der Verkäufe steigern, sagte Kujus.

Wachsen soll die Marke Nissan quer über alle Antriebe. Angesichts der Tatsache, dass es sich bei 2025 für Nissan um ein Übergangsjahr gehandelt habe, sei man mit dem Volumen von knapp über 3.000 Autos und einem Marktanteil von 1 Prozent zwar durchaus zufrieden gewesen. Für 2026 will man wieder in Richtung 4.000 Neuzulassungen gehen.

„Was das Händlernetz betrifft, suchen wir einen oder zwei neue Nissan-Partner im Burgenland sowie im Waldviertel“, sagt Kujus. Insgesamt verzeichnet die Marke derzeit 26 Haupthändler, 68 Handelsstandorte und 100 Service-Standorte in Österreich. Den Wettbewerb durch neue China-Marken sieht Kujus gelassen. „Die Händler müssen entscheiden, was sie wollen. Wir pochen aber darauf, dass unsere Händler unsere vertraglichen Kriterien einhalten. Wir werden keine Kompromisse zulasten unserer Marke eingehen.“