Von einem „starken Start“ und einem längst fälligen Lückenschluss sprach Rudi Lins, Landesgremialobmann des Fahrzeughandels in Vorarlberg und ausstellender Unternehmer. „Diese Messe ist eine Bereicherung für die Region, und wir blicken mit großer Vorfreude auf die kommenden Ausgaben.“

Vergleich der Vielfalt

35 Marken und mehr als 150 Modelle waren im Messequartier Dornbirn vertreten, über 7000 Besucher verzeichnete der Veranstalter – und 96 Prozent von ihnen werden nächstes Jahr wiederkommen, wie eine Besucherbefragung ergab. Neben den alteingesessenen Marken waren auch die neuen Chinesen vor Ort zu bewundern: Zu BYD (Ellensohn), MG (Rehm, Maier) oder Maxus (Malin), die im österreichischen Straßenbild keine Exoten mehr sind, gesellten sich auch Xpeng (Branner Mobility), Chery (Freesbe) oder Leapmotor (Gerster).

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Manuel Brunner, Geschäftsführer des Autohauses Ellensohn, betonte: „Der Auto­handel wünscht sich seit Längerem eine reine Automobilmesse für Endkunden in Vorarlberg. Jetzt zeigt sich, dass das Interesse da ist.“ Man habe viele kauf- und fahrzeuginteressierte BesucherInnen am Stand begrüßt. 

Trend zur Elektrifizierung

Auch in Vorarlberg zeigt der Trend in Richtung Elektrifizierung, wie etwa Dipl.-Kfm. Christian Grabher, BA, Vertriebsleiter bei Auto Gerster mit Standorten in Dornbirn, Bludenz und Koblach, betonte: „Man merkte deutlich, dass der Trend stark in Richtung E-Mobilität geht und das Thema Umwelt bei den Menschen immer wichtiger wird.“

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Abseits vom Neuwagen-Gusto konnten sich Besucher auch eine Portion Automobil-Geschichte abholen: Die Sonderausstellung „140 Jahre Automobil“ war für viele von besonderem Interesse. Neben legendären Automobilen wie dem Mercedes 300 SL oder dem Porsche 959 konnte so mancher Besucher auch ein Plauscherl mit der deutschen Rennfahrer-­Legende Joachim „Striezel“ Stuck halten. •