Ziel der Plattform, so Bundesminister Peter Hanke bei der Präsentation, sei es nicht zuletzt, das Bewusstsein für Elektromobilität bei den Österreichern zu stärken. Mit emove-austria.gv.at liege erstmals ein zentraler, transparenter und laufend aktualisierter Überblick zu Zahlen, Daten und Förderungen vor, so Hanke.
"Wir haben das Portal in nur wenigen Monaten in Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern aus der Taufe gehoben", betonte Martin Russ, Geschäftsführer der Austria Tech, bei der auch die Österreichische Leitstelle Elektromobilität (OLÉ) angesiedelt ist. "Die Plattform ist ein wichtiger Schritt, um belastbare Orientierung für Unternehmen, Kommunen und Bürger zu geben."
Deutliche Fortschritte im Jahr 2025
Das abgelaufene Jahr 2025 habe in der E-Mobilität deutliche Fortschritte gebracht. Diese habe in allen Fahrzeugsegmenten an Bedeutung gewonnen, sagte Minister Hanke. "Jede fünfte Neuzulassung bei den Pkw war ein batterieelektrisches Fahrzeug, bei den E-Bussen stehen wir ebenfalls bei 20 Prozent, das ist eine Verdoppelung gegenüber 2024." Nachholbedarf orte er bei den schweren Nutzfahrzeugen: "Die 500 Stück auf unseren Straßen sind mir klar zu wenig", so der Mobilitätsminister.
Auch die Ladeinfrastruktur mache rasche Fortschritte, hier seien 9.000 Ladepunkte allein im Jahr 2025 zugebaut worden, 4.000 Ultraschnelllader stünden zur Verfügung. In Sachen Preistransparenz beim Laden stehen man in intensiven Gesprächen mit dem Konsumentenschutzministerium. "Hier wollen wir in den kommenden Monaten Fortschritte erzielen und diese hoffentlich noch vor dem Sommer präsentieren können."
Weitere Statements von Minister Peter Hanke und Martin Russ finden Sie in der AUTO-Information Nr. 2804 am 30. Jänner 2026!
