Digitalisierung bringt dann den größten Nutzen, wenn sie die tägliche Arbeit konkret vereinfacht. Genau hier setzt Loco-Soft mit seinen aktuellen Entwicklungen an, sowohl im Deale-Management-System als auch in der zugehörigen Mein-Autohaus App. 

Um mit den Entwicklung Schritt zu halten, werden diese Tools laufend weiterentwickelt. Im Jahr 2026 standen bisher etwa neue KI-Anwendungen und zahlreiche Anpassungen für den österreichischen Markt im Fokus.

Kollege KI hilft im Teilelager

Eine der aktuellsten Neuerungen befindet sich derzeit in der Testphase: Im Programm können Teilezugänge KI-unterstützt aus beliebigen Dokumenten erfasst werden. Papier-Lieferscheine lassen sich dafür direkt mit dem Dokumentenscanner der Mein-Autohaus App aufnehmen. Alternativ können bereits eingescannte Dokumente in Loco-Soft zur Auswertung bereitgestellt werden.

„Die KI kann dabei unter anderem Artikelnummern, Preise und Bezeichnungen erkennen. Die ermittelten Daten werden anschließend geprüft und bei Bedarf angepasst, bevor der Warenzugang wie gewohnt gebucht wird. Ist der Lieferant noch nicht im System vorhanden, kann dieser direkt innerhalb des Vorgangs neu angelegt werden. Ziel ist ein möglichst durchgängiger Prozess mit weniger manueller Daten-erfassung“, erklärt Gregor Pülzl, Vertriebs-leiter für Österreich bei Loco-Soft.

Der neue Teilezugang baut auf dem bereits eingeführten Dokumentenscanner der
Mein-Autohaus App auf. Dieser erfasst zum Beispiel Ausweise, Visitenkarten oder Fahrzeugscheine per Smartphone oder Tablet, was unter anderem bei Kunden- und Fahrzeugneuanlage hilft. Wichtig: Der Anwender prüft und ordnet die Daten zu. 

Starker Fokus auf Österreich

Auch bei Herstelleranbindungen wurde in diesem Jahr einiges umgesetzt. Im Ford-Bereich gehörten dazu der BCM-Nachfolger DCDS-Hub, der die Anwender mit Stammdaten versorgt und Daten für weitere Systeme wie React bereitstellt, sowie Anpassungen rund um das Online-Terminbuchungssystem OSB. Hinzu kamen Weiterentwicklungen für die XFI-Schnittstelle, Optimierungen für OWS sowie Anpassungen beim Neufahrzeugimport.

„Ein weiteres umfangreiches Projekt wurde gemeinsam mit Kia Austria GmbH realisiert. Ende Juni konnte Kia Iris nach einer längeren Entwicklungs- und Pilotierungsphase erfolgreich pilotiert und abgenommen werden“, erzählt Pülzl. Innovation entfalte sich bei Loco-Soft sowohl in neuen Funktionen als auch im nahtlosen Zusammenspiel von DMS, App und Herstellersystemen. 

„Die Richtung ist klar: einmalige Datenerfassung, mehr Automatisierung und mehr durchgängige digitale Abläufe im Autohaus“, fasst Vertriebsleiter Pülzl zusammen.