Das Forum, das im DoubleTree by Hilton Schönbrunn im 14. Bezirk in Wien über die Bühne ging, bot erneut einen breiten Rahmen, um aktuelle Entwicklungen, technologische Innovationen und zukunftsweisende Strategien der Mobilitätsbranche kennenzulernen.
Neben Aspekten des Öffentlichen Verkehrs und der Schieneninfrastruktur bildete das Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement einen dritten Schwerpunkt der Vorträge und Podiumsdiskussionen.
Für das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) gab Katharina Seper einen Ausblick auf das laufende Mobilitätsjahr 2026: Zwar könne man wohl nicht mit neuen -Förderungen rechnen, jedoch könnten Infrastruktur und Mobilitätsprojekte bei richtiger Umsetzung wirtschaftliche Einsparpotenziale bieten. Seper ging auch auf die beiden Online-Portale „Stele“ und „eMove Austria“ ein, welche der Bevölkerung als digitale Informations-Hubs für Ladeinfrastruktur und E-Mobilität in Österreich dienen sollen. Außerdem gab sie Einblick in die neue Pkw-Klasse M1E für Kleinwagen unter 4,20 m Länge, welche die EU-Idee des „europäischen Kei-Cars“ aufgreift. 

Renault mit Vehicle-to-Grid-Projekt

Zwar war das Auto schon immer mehr als nur einfaches Mittel zum Zweck – dass es in Zukunft sogar Stromnetze stabilisieren kann, führte Ralf Benecke, Geschäftsführer der österreichischen Renault-Importeursgesellschaft in seinem Referat aus. Der Hersteller demonstriert das Vehicle-to-Grid-Potenzial der E-Mobilität in aktuellen Projekten – etwa in der belgischen Stadt Utrecht, wo 500 Renault-Fahrzeuge in einem V2G-Car-Sharing-Netzwerk betrieben werden. Daneben waren die Elektrifizierung von Flotten ebenso Thema von Best-Practice-Präsentationen wie Einsparungspotenziale durch E-Mobilität bei schweren Nutzfahrzeugflotten.