Unter der Moderation von Oliver Zeisberger ging die El-Motion in der Pyramide Vösendorf über die Bühne. Zwei Tage lang skizzierten Experten aus den Bereichen Energie, Automotive, Logistik und IT, wie die gewerbliche Mobilität der Zukunft aussehen kann und welche Tools es schon heute gibt, um einen effizienteren Arbeitsalltag zu gestalten.

In der Keynote zum Start des Events skizzierte der Zukunftsforscher und Gründer des Think Tanks „future matters AG“, Lars Thomsen, warum der Hochlauf der elektrischen Flotten in den vergangenen Wochen und Monaten exponentiell steigen wird.

Thomsens – durchaus gewagte – These: „In 200 Wochen (also in gut 4 Jahren, Anm.) wird kein Unternehmer mehr ein mit Diesel betriebenes Fahrzeug kaufen.“ Denn laut Thomson ist es schlichtweg wirtschaftlich nicht mehr rentabel, in Zukunft auf Verbrenner zu setzen.

Der digitale Mitarbeiter

In seinem Vortrag zum Thema Künstliche Intelligenz erzählte Jürgen Bogner, KI-Experte der Digital-Agentur „biteme.digital“, wie er seinen eigenen Arbeitsalltag mit Künstlicher Intelligenz effizienter gestaltet. Insgesamt acht KI-Agenten arbeiten für ihn, um seinen Alltag stressfreier und einfacher zu machen. „Jeder Agent hat sein bestimmtes Aufgabengebiet und in diesem arbeitet er fast vollständig autonom“, erzählte Bogner. 

Danach zeigte Saskia Reiter von der aluco GmbH, wie mit automatischer Bild- und Sensortechnik Waren und Pakete in der Logistik gescannt werden und so die perfekte Laderaumplanung funktionieren kann.

Zum Abschluss des Tages ging es um die Themen Energie und Netzstabilität. Kurt Misak vom Austrian Power Grid zeigte die Entwicklung des Stromverbrauchs bei der Umstellung auf E-Mobilität. Oliver Mandl von BYD erklärte, wie das Flash Charging des chinesischen Herstellers künftig Ladegeschwindigkeiten jenseits der 1.000 kW ermöglichen soll.

Schwerpunkt Güterverkehr

Nach den rechtlichen Grundlagen im Speditions- und Logistikbereich am Vortag stand der zweite Tag im Fokus des Güterverkehrs der Zukunft. Ob Elektro-Lkws, Ladeparks für selbige oder aber die generelle Transformation hin zur E-Mobilität waren die Programmpunkte.