Das renommierte Institut aus Schwaig bei Nürnberg erhebt monatlich die Stimmung unter Autokäufern. Dazu werden 1.000 Personen befragt, welche im letzten Jahr ein Auto angeschafft haben oder planen, in den nächsten 6 Monaten einen Kauf zu tätigen.

In der aktuellen Befragung (Februar 2025) bemängeln 83 Prozent, dass die am Markt verfügbaren Fahrzeuge zu teuer seien. 78 Prozent sehen zu wenige Ladestationen, 75 Prozent finden, dass das Laden zu lange dauert. Dass E-Fahrzeuge "in Summe" teurer seien als Benziner oder Diesel, finden 71 Prozent. Auch von der Nachhaltigkeit der Stromer ist der deutsche Markt nicht überzeugt: 53 Prozent geben an, dass sie nicht wissen, ob ein Verbrenner oder ein E-Auto nachhaltiger ist.

Faktencheck als "Mythbuster"

Um E-Auto-Mythen zu begegnen, wird den Händlern geraten, gute Argumente bereitzuhalten, wie sie für Österreich etwa der "Faktencheck E-Mobilität" (Download hier) oder der ACE bereithält.

Der Faktencheck rechnet (Stand 2022) zum Kostenargument beispielsweise vor, dass sich ein kompaktes E-Fahrzeug etwa nach 29 Monaten gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner amortisiert hat. ACE weist nach, dass die CO2-Bilanz von E-Autos in den allermeisten Fällen besser ausfällt als bei Verbrennern.

Dacia und Cupra gefragt

Im Marken-Ranking – gefragt wird nach Kaufinteresse – zeigen vor allem Dacia und Cupra in den letzten Jahren positive Tendenz, während Ford und Seat sich negativ entwickeln. Besonders negativ in den Medien wahrgenommen wird VW, aber auch Tesla.