Bestand die Fahrzeugwäsche früher aus einem oder zwei Waschgängen und einem Trocknungsprogramm, so ist heutzutage der Einsatz von Dach- und Seitenhochdruck oder Power-Schaum gang und gäbe. Auch die Weiterentwicklung der Reinigungschemie und die damit einhergehende verbesserte Schmutzlösung sorgt für sauberere Fahrzeugoberflächen, führt aber auch zu einer erheblich organischen Belastung im Abwasser. Mit herkömmlichen Filtrationsanlagen kombiniert mit einem Schlammfang und einem Belüftungsbecken lassen sich kaum brauchbare Ergebnisse in der Brauchwasserqualität erzielen. „Das Abwasser muss gezielt behandelt und die organischen Substanzen reduziert werden, um eine vernünftige Brauchwasserqualität zu erhalten. Aus diesem Grund haben wir vor einigen Jahren unsere vollbiologischen Waschwasseraufbereitungsanlagen entwickelt“, erklärt Klaus Steiner, Vertriebsleiter von Inowa Abwassertechnologie.

Gezielter Abbau organischer Substanzen

Der innovative Abwasserspezialist aus Oberösterreich setzt dabei auf den gezielten Abbau von organischen Substanzen. Dadurch wird ein unkontrollierter Aufwuchs von Biofilm im Leitungssystem, an den Bürsten oder in der Waschhalle stark reduziert, was zu verlängerten Standzeiten der Anlagenkomponenten sowie längeren Reinigungszyklen und somit zu sauberen Waschhallen führt.

Glasklares Wasser

100 Prozent des anfallenden Waschwassers werden im Festbett Bio Reaktor vollbiologisch aufbereitet und wieder dem Waschprozess zur Verfügung gestellt. Das Wasser ist glasklar, frei von Geruch und kann in den meisten Waschprozessen verwendet werden, wodurch Recyclingraten bis zu 90 Prozent erzielt werden können.
Neu ist der Einsatz der Technologie auch für SB-Waschanlagen. Dabei kann der Einsatz von Frischwasser erheblich reduziert werden.
Die Anlagen können sowohl in der bewährten Betonbauweise (Erdeinbau) als auch in einer freistehenden Kunststoff- oder Edelstahl-Variante geliefert werden. Auch Containerlösungen zur Nachrüstung von bestehenden Anlagen sind möglich.

Bereits seit Jahrzehnten ist Inowa für die wartungsfreie Abscheidetechnik über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. So sind Anlagen unter anderem in Deutschland, der Schweiz, China, Norwegen, Albanien, Indien, Liberia, Bhutan und Kuwait verbaut.