"Elektrische Kleinwagen sind so etwas wie die Königsklasse für einen Hersteller", so BYD-Sprecher Pascal Sperger bei der Präsentation am Wiener Cobenzl, mit der die Österreicher im Europaverbund die ersten waren, welche den Dolphin Surf herzeigen und Pressevertretern wie Händlern zur Probefahrt anbieten konnten.

Das 3,99 Meter kurze Fahrzeug startet ab 19.990 und bietet zu diesem Preis eine 30-kWh-Batterie. "Wir denken, dass dieser Preispunkt in Zusammenspiel mit der hochwertigen Ausstattung Kunden locken wird", so Danijel Dzihic, der allerdings die Mehrzahl der Käufe für die mittlere Ausstattungsvariante – 23.380 (brutto), 44-kWh-Akku und DC-Ladegeschwindigkeit bis 85 kW – prognostiziert.

An die Österreicher bringen sollen das Fahrzeug unter anderem drei neue Händlerstandorte, welche dieser Tage eröffnet werden: Goidinger in Imst, Schick in Schwaz und Marty Mobility in Zwettl werden noch im Mai BYD-Interessenten empfangen, bei Göndle in St. Pölten steht der Start ebenfalls kurz bevor. Ziel sei es, noch im laufenden Jahr 35 bis 40 Händlerstandorte zu haben - derzeit steht man bei 33.

Basis dieser Expansion sind die Verkaufserfolge der chinesischen Marke: Nach Neuzulassungs-Marktanteil ist der österreichische Markt für BYD das erfolgreichste europäische Land. Dzihic: "Wir sind derzeit im Gesamtmarkt unter den Top 15 Herstellern im Land, und bei den privaten Käufern von Elektrofahrzeugen sind wir in Österreich die Nummer eins – das ist für uns schon so etwas wie ein Ritterschlag."